Wandern im Harz: Von bis Schierke bis nach Neuwerk auf dem Harzer-Hexen-Stieg
Von Schierke nach Neuwerk erwartet dich eine Wanderung, die Natur und Geschichte verbindet. Entlang von Wasserläufen und beeindruckenden Felsen entdeckst du nicht nur die Spuren des Borkenkäfers, sondern auch spannende Highlights wie den Naturerlebnishof HohneHof und den Königshütter Wasserfall.
In diesem Artikel teilen wir Impressionen, praktische Tipps und alle Infos, die du für deine Tour brauchst – inklusive GPS-Daten und hundefreundlichen Empfehlungen.
Inhalt
Werbehinweis: Dieser Artikel enthält Produktplatzierungen in Form von Affiliate-Links. Unsere Meinung sowie die Inhalte dieses Artikels wurden dadurch nicht beeinflusst.
Wanderung
Die vierte Etappe des Harzer-Hexen-Stiegs führt von Schierke bis nach Neuwerk und ist eine Wanderung voller Kontraste. Sie beginnt mit einem kurzen Anstieg zurück auf den Hexen-Stieg bei Drei-Annen-Hohne, bevor der Weg überwiegend bergab durch Flusstäler und Wälder verläuft. Mit einer Länge von 23 Kilometern ist diese Tour eine echte Ausdauertour, aber dank der gut ausgebauten Wege und der vielen Highlights unterwegs bleibt sie kurzweilig.
Diese Etappe beeindruckt regt auch zum Nachdenken an: Die Spuren des Borkenkäfers sind allgegenwärtig und erzählen von der Dynamik der Natur und den Herausforderungen des Waldschutzes.
Ob du die gesamte Route des Harzer-Hexen-Stiegs mit seinen 100 Kilometern oder nur diese Etappe wanderst – diese Tour bietet für alle etwas: malerische Wasserläufe, beeindruckende Felsformationen und spannende Infotafeln. Besonders der Naturerlebnishof HohneHof lädt mit Ranger*innen dazu ein, die Umwelt des Harzes besser zu verstehen.
Distanz
23,0 Kilometer
Höhenmeter
290 Meter Aufstieg, 520 Meter Abstieg
Start
Schierke
Ziel
Neuwerk
Unterkünfte / Verpflegung
Weitere Informationen
Diese Etappe des Harzer-Hexen-Stiegs führt von Schierke nach Neuwerk und beeindruckt mit idyllischen Wasserläufen, markanten Felsen und einem Einblick in die Veränderungen des Harzer Waldes durch den Borkenkäfer. Nach einem kurzen Anstieg verläuft der Weg überwiegend bergab durch abwechslungsreiche Landschaften, vorbei am Naturerlebnishof HohneHof und dem Königshütter Wasserfall. Eine anspruchsvolle Tour aufgrund ihrer Länge, aber voller Möglichkeiten für Pausen und Naturgenuss.
Dauer
5:00 Stunden
Schwierigkeitsgrad
Mittel
Anreise
Die vierte Etappe des Harzer-Hexen-Stiegs beginnt in Schierke und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. So kannst du die Wanderung ohne Stress starten:
- Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Von Wernigerode aus erreichst du den Bahnhof Schierke über Drei-Annen-Hohne. Die Verbindung ist gut ausgebaut, und von Schierke aus kannst du direkt in die Wanderung einsteigen.
Highlights
Trudenstein (HWN 17): Der markante Aussichtsfelsen
Der Trudenstein ist eines der ersten Highlights auf dieser Etappe. Der beeindruckende Felsen bietet nicht nur eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel, sondern auch eine fantastische Aussicht über die Harzer Landschaft. Die kurze Klettereinlage lohnt sich – besonders bei klarem Wetter.
Naturerlebnishof HohneHof (HWN 174): Wissenswertes aus erster Hand
Der HohneHof ist ein perfekter Ort für eine Pause und lädt dazu ein, die Natur des Harzes genauer kennenzulernen. Auf dem Gelände findest du spannende Infotafeln, kannst mit Rangerinnen ins Gespräch kommen oder dich mit Waffeln und Kaffee stärken. Direkt vor dem Haus befindet sich ein großer Spielplatz.
Königshütter Wasserfall (HWN 40): Malerisches Fotomotiv
Der Königshütter Wasserfall ist ein Wasserfall im Harz. Er liegt idyllisch eingebettet in die Natur und bietet einen großartigen Platz für eine Rast. Ob für ein Picknick oder einfach nur für ein paar Erinnerungsfotos – dieser Ort ist ein Muss auf der Etappe.
Talsperre Königshütte: Ein Ort der Ruhe
Die Talsperre Königshütte ist eine imposante Staumauer, die eine malerische Kulisse für die Wanderung bietet. Das ruhige Gewässer lädt dazu ein, kurz innezuhalten und die Umgebung zu genießen. Gerade in den Morgen- oder Abendstunden herrscht hier eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Entlang der Talsperre kommst du an Picknickbänken - sogar überdacht vorebei.
Trogfurther Brücke (HWN 42): Historisches Bauwerk
Die Trogfurther Brücke überquert das Wasser der Bode und ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv, sondern auch ein Ort, um die Natur noch einmal in Ruhe zu genießen. Von hier aus ist es nur noch ein kurzer Weg nach Neuwerk. Besonders schön ist der Blick auf den Brocken bei gutem Wetter.
Übernachtung
Die Bodetaler Basecamp Lodge in Neuwerk ist ein Bergsport- und Naturerlebnishotel im Harz, direkt am Harzer-Hexen-Stieg gelegen. Eingebettet in die ursprüngliche Natur des Bodetals, bietet die Lodge einen idealen Ausgangspunkt für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Mountainbiken oder Klettern. Die moderne Unterkunft verbindet eine entspannte Atmosphäre mit funktionalem Komfort und ist perfekt für Abenteurer*innen und Naturbegeisterte. Hunde sind erlaubt.
Das zugehörige Wirtshaus lädt nach aktiven Tagen zum Verweilen ein und serviert regionale Spezialitäten. In der Nähe befinden sich Sehenswürdigkeiten wie die Rappbodetalsperre und die Rübeländer Tropfsteinhöhlen, die bequem zu Fuß erreichbar sind. Die Basecamp Lodge ist damit ein idealer Ort, um die Schönheit und Vielfalt des Harzes zu erleben.
Hundefreundliche Unterkunft im Harz
Die Bodetaler Basecamp Lodge in Neuwerk ist ein modernes Naturerlebnishotel am Harzer-Hexen-Stieg. Sie bietet gemütliche Zimmer, regionale Küche und liegt ideal für Wander- und Outdoor-Abenteuer im Harz.
Regeln für Hunde im Nationalpark Harz
Der Nationalpark Harz ist ein einzigartiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Damit diese Natur geschützt bleibt, gelten besondere Regeln für Hunde. Leinenpflicht besteht im gesamten Nationalpark, um Wildtiere nicht zu stören und deinen Hund zu schützen – insbesondere in Gebieten mit Wildwechsel oder steilen Hängen. Achte darauf, deinen Hund immer unter Kontrolle zu halten, auch auf den gut ausgebauten Wanderwegen. Zudem solltest du unbedingt Müll vermeiden und alle Hinterlassenschaften deines Hundes entsorgen, um die Natur sauber zu halten. Diese Rücksichtnahme sorgt dafür, dass alle Besucher*innen – ob mit oder ohne Hund – das Naturerlebnis genießen können.
Wanderleinen im Test
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Harzer Wandernadel: Sammelspaß auf der Tour
Die Etappe von Schierke nach Neuwerk bietet mehrere Stempelstellen der Harzer Wandernadel – ideal für alle, die ihre Wanderung mit dem Sammeln von Erinnerungen verbinden möchten:
- Harzer Wandernadel Stempelstelle 17 – Trudenstein: Der Trudenstein ist einer der ersten Highlights der Tour. Diese Stempelstelle bietet nicht nur eine Belohnung für dein Sammelheft, sondern auch eine großartige Aussicht auf die umliegende Natur.
- Harzer Wandernadel Stempelstelle 174 – HohneHof: Am Naturerlebnishof HohneHof kannst du dir nicht nur einen Stempel sichern, sondern auch eine Pause einlegen und die informativen Tafeln oder Gespräche mit Ranger*innen genießen.
- Harzer Wandernadel Stempelstelle 40 – Königshütter Wasserfall: Der Königshütter Wasserfall ist ein beliebtes Fotomotiv und ein Muss für jede Wanderung. Die Stempelstelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des Wasserfalls.
- Harzer Wandernadel Stempelstelle 42 – Trogfurther Brücke: Kurz vor dem Ziel erwartet dich die Trogfurther Brücke mit ihrer beeindruckenden Architektur. Diese Stempelstelle ist ein würdiger Abschluss der Etappe.
Wenn du Lust auf noch mehr Stempel hast, kannst du mit kleinen Umwegen zusätzliche Punkte erreichen. Wir haben uns aufgrund der langen Strecke von 23 Kilometern entschieden, bei den Stempelstellen direkt entlang des Weges zu bleiben. Solltest du aber möglichst viele Stempel sammeln wollen, kannst du auf dieser Etappe mit ein paar Schlenkern noch weitere ergattern.
Unser Fazit
Wir haben die vierte Etappe im Rahmen des Harzer-Hexen-Stiegs gemacht und empfehlen dir, sie ebenfalls in diese Route zu integrieren. Wenn du die Etappe einzeln gehen möchtest, solltest du die An- und Abreise genau planen, da der Zielort Neuwerk nicht optimal angebunden ist. Für uns war es hilfreich, mit zwei Autos anzureisen – eines in Schierke, das andere in Neuwerk zu platzieren. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre die Rückreise von Neuwerk nach Schierke deutlich zeitaufwändiger gewesen.
Die Tour selbst hat uns begeistert: Sie war abwechslungsreich, führte oft an Wasserläufen entlang und bot uns sogar eine Begegnung mit einem Wildschwein – glücklicherweise getrennt durch einen Fluss. Ein weiteres Highlight war der Stopp am HohneHof, wo wir die Gelegenheit hatten, eine frische Waffel zu genießen.
Für uns war diese Etappe ein echtes Highlight des Harzer-Hexen-Stiegs und bekommt definitiv volle Punktzahl. Die Mischung aus Natur, Ruhe und spannenden Stopps hat uns rundum überzeugt! Deshalb: 5
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