Großglockner mit Hund: kurze Wanderung zum Gößnitz-Wasserfall bei Heiligenblut

Manche Wanderungen sind viel zu schön dafür, dass so wenige darüber sprechen. Genau so ging es uns mit der Tour zum Gößnitz-Wasserfall bei Heiligenblut. Die Strecke ist mit 4,8 Kilometern zwar kurz, fühlt sich durch die schmalen Waldpfade, die wilden Wurzeln und den gewaltigen Wasserfall am Ende aber wie ein kleines Abenteuer mitten im Nationalpark Hohe Tauern an. Für uns definitiv ein Must-See am Großglockner mit Hund.
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Die Wanderung
Dich erwarten schmale Waldpfade, eine mystische Moorlandschaft, ein rauschender Bach und als Höhepunkt der Gößnitz-Wasserfall. Die Tour ist kurz, abwechslungsreich und ideal für alle, die im Nationalpark Hohe Tauern ein besonderes Mikroabenteuer mit Hund erleben möchten.
Distanz
4,8 km
Höhenmeter
120 m
Start
Heiligenblut
Ziel
Heiligenblut
Dauer
1:22 Std
Schwierigkeitsgrad
Mittel, Trittsicherheit erforderlich
Weitere Informationen
Nicht mit Kinderwagen begehbar
Anfahrt und Parkmöglichkeiten
- Parkplatz: ,Parkplatz Natura Mystica, Winklein, Österreich (Google Maps)
Touren-Highlights, auf die du dich freuen kannst
Natura Mystica: Entschleunigung im Nationalpark Hohe Tauern
Manche Wanderungen haben ein Ziel. Natura Mystica ist eher eine Einladung, den Weg selbst bewusster wahrzunehmen. Der rund vier Kilometer kurze Rundweg bei Heiligenblut führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wald, Mooren, Bächen und Felsformationen und macht auf die kleinen Besonderheiten aufmerksam, an denen man sonst vielleicht vorbeilaufen würde.
Begleitet wird die Wanderung von den sogenannten Hollaleitisch, geheimnisvollen Wesen aus der regionalen Sagenwelt. An verschiedenen Stationen erzählen sie Spannendes über die Natur und die Besonderheiten der Hohen Tauern. Gerade Familien finden hier einen spielerischen Zugang zur Natur. Gleichzeitig ist Natura Mystica aber auch ein schöner Ort für alle, die im Urlaub einmal einen Gang zurückschalten und die Umgebung mit etwas mehr Ruhe und Aufmerksamkeit erleben möchten.
Gößnitz-Wasserfall
Der Gößnitz-Wasserfall zählt zu den beeindruckendsten Naturhighlights rund um Heiligenblut. Mit einer Fallhöhe von rund 70 Metern stürzt das Wasser mitten im Nationalpark Hohe Tauern durch die felsige Schlucht in die Tiefe und sorgt schon von Weitem für eine besondere Atmosphäre. Vor allem die Kombination aus den steilen Felsen, dem tosenden Wasser und den schmalen Wegen macht diesen Ort so eindrucksvoll.
Kachlmoor
Ein weiteres Highlight entlang des Natura-Mystica-Rundwegs ist das Kachlmoor. Diese sensible Moorlandschaft bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum und zeigt, wie vielfältig die Natur im Nationalpark Hohe Tauern ist.
Wandern für die Seele: Wohlfühlwege in Kärtnen
Von türkisblauen Seen über blühende Almen bis zu den Gipfeln des Nationalparks Hohe Tauern führt dieses Wanderbuch zu besonderen Wohlfühlorten.
Die Möll
Begleitet wird die Wanderung fast durchgehend vom Wasser. Der Bach fließt teilweise ruhig neben dem Weg entlang, wird an anderen Stellen kräftiger und sorgt mit seinem ständigen Rauschen für eine besonders entspannte Stimmung während der gesamten Tour.
Wanderleinen im Test
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Unser Fazit
Die Wanderung zum Gößnitz-Wasserfall hat uns wieder gezeigt, dass ein echtes Mikroabenteuer nicht stundenlang oder besonders extrem sein muss. Mit ihren 4,8 Kilometern und der leichten Steigung lässt sich die Tour wunderbar entspannt gehen und fühlt sich durch die ursprünglichen Wege trotzdem nach einem kleinen Abenteuer mitten im Nationalpark Hohe Tauern an.
Wichtig zu wissen ist allerdings, dass die Strecke nur wenig Schatten bietet. Gerade mit Hund oder Kind würden wir die Wanderung deshalb nicht an sehr heißen Tagen empfehlen. Außerdem braucht es spätestens im Bereich des Wasserfalls etwas Trittsicherheit, da die Wege schmaler und steiniger werden. Das Schöne ist aber: Auch wenn man das letzte Stück nicht mehr weiter hochgehen möchte, hat man bereits vorher einen tollen Blick auf den Wasserfall und die Landschaft. Man kann also unterwegs ganz individuell entscheiden, wie weit man gehen möchte.
Wir sind die Tour Ende Mai gegangen und sind dabei kaum anderen Menschen begegnet. Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum uns diese Wanderung so in Erinnerung geblieben ist.
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